Wann machen Veneers beim Zahnarzt Sinn?

Eines der begehrtesten beim Zahnarzt erhältlichen Produkte sind Veneers (engl. Veneer = Furnier). Dabei handelt es sich um hauchdünne Keramikschalen, die direkt auf der Oberfläche der Zähne angebracht werden und ihnen somit wieder zu einem besonders natürlichen und attraktiven Aussehen verhelfen können. Es ist kaum möglich, durch blosses Auge erkennen zu können, dass jemand Veneers trägt. Doch stellt sich immer wieder die Frage, wann der Einsatz von Veneers sinnvoll ist und welche Alternativen ebenfalls interessant sein könnten.

Die Ursprünge von Veneers lassen sich bis in die 30er Jahre zurückführen und waren damals wie heute vor allem bei Schauspielern, Politikern und anderen Personen des öffentlichen Lebens sehr beliebt, denn durch den Einsatz von Veneers schafft man es problemlos, durch ein sympathisches Lächeln zu bezaubern. Allerdings können die damals erstellten und verwendeten Produkte nicht mit den uns heute bekannten Veneers verglichen werden, denn damals wurde noch alles aus Plastik gefertigt, wodurch die Haltbarkeit längst nicht so gross war, wie es bei den heutigen Veneers der Fall ist.

Anwendung und Voraussetzungen

Sollte man sich für den Einsatz von Veneers entschieden haben, muss zunächst eine gründliche Überprüfung durch den Zahnarzt stattfinden, um festzustellen, ob alle Voraussetzungen erfüllt sind. Besonders wichtig dabei ist, vorher eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen, um sämtlichen Zahnstein und Beläge im Mundraum restlos zu entfernen. Zudem muss der behandelnde Zahnarzt überprüfen, ob der Patient schadhafte Füllungen hat, die erneuert werden müssen. Erst wenn diese grundlegenden Überprüfungen durchgeführt wurden, erfolgt die Vorbereitung für Veneers. Dabei werden spezielle Diamanten verwendet, die dafür sorgen, dass so viel wie möglich von der Zahnhartsubstanz erhalten bleibt.

Wie lange diese Vorarbeiten dauern, ist von Patient zu Patient verschieden. Alle oben erwähnten Schritte sind allerdings sehr wichtig, um dafür zu sorgen, dass der später angebrachte Kleber auch wirklich lange hält. Je nach Länge und Dauer der Vorarbeiten kann es erforderlich sein, dass der Patient für einen kurzen Zeitraum ein aus Kunststoff erstelltes Provisorium erhält.

Der Kostenpunkt bei Veneers

Bevor man sich für den Einsatz von Veneers entscheidet, macht man sich natürlich erst einmal Gedanken über die anfallenden Kosten. Dabei spielen die Qualität des verwendeten Materials und natürlich der Zeitaufwand des behandelnden Zahnarztes eine entscheidende Rolle. In der Regel kosten Veneers mehrere hundert Franken, wobei die Preisspanne zwischen den Zahnärzten relativ gross ist. Daher ist es sinnvoll, das Angebot mehrerer Zahnärzte miteinander zu vergleichen. Die meisten Zahnärzte informieren potentielle Patienten im Rahmen eines kostenlosen Beratungsgesprächs über sämtliche Aspekte wie Materialien, Kostenfaktor, benötigte Zeit, Aussehen usw. Wer Glück hat, bekommt die Kosten ganz oder teilweise von seiner Zahnzusatzversicherung zurückerstattet.

Optimale Zahnästhetik dank Veneers

Einer der häufigsten Gründe, warum sich Patienten für Veneers entscheiden, ist, dass es sich um eine ästhetische und vor allem langlebige Investition in die eigenen Zähne handelt. Insbesondere Menschen, die sich besonders viel in der Öffentlichkeit aufhalten, müssen besonders auf ihr Aussehen achten. Durch den Einsatz von Veneers wird eine optimale Zahnästhetik erreicht und man braucht sich keine Gedanken mehr über Bleaching-Termine zu machen, denn Veneers sorgen jahrelang für ein strahlend weisses Lächeln.

Was ebenfalls für den Einsatz von Veneers spricht ist, dass es sich um eine relativ schnelle und unkomplizierte Behandlung handelt, die kaum Risiken aufweist. Zudem können Veneers bei kleinen Zahnschäden oder sogar Zahnfehlstellungen problemlos eingesetzt werden. Viele Patienten entscheiden sich aufgrund der hohen Haltbarkeit für Veneers. Nach der Behandlung können Patienten für mindestens zehn Jahre mit einem strahlend weissen Lächeln rechnen. Der einzige Faktor, warum sich manche Patienten gegen Veneers entscheiden, sind die relativ hohen Anschaffungskosten. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, bei der eigenen Zusatzversicherung nachzufragen, in wieweit die Kosten übernommen werden können.

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