Externe Kinderbetreuung – ist das sinnvoll?

Setzen Sie Frauen unterschiedlichen Alters, Mütter, Grossmütter und werdende Mütter an einen grossen Tisch und stellen Sie genau DIESE Frage. Wir versprechen – die Gemüter werden hochgehen. Die Frage ist nämlich alles andere als einfach zu beantworten. Vor allem nicht pauschal für jedermann. Wir helfen deshalb bei der Entscheidungsfindung, indem wir einige Fakten und Denkanstösse in den Raum stellen.

Kindererziehung früher

Früher – diese Meinung werden die Grossmütter von heute vertreten – war es selbstverständlich: Eine Mutter bleibt daheim beim Kind, umsorgt es, zieht es auf und lehrt ihm „anständige“ Werte. Der Mann geht arbeiten und bringt das Geld heim. Soweit so gut. Aber ist dieses Modell in der heutigen Zeit noch tragbar? Genau diese Grossmütter hadern heute meist damit, eine sehr kleine Rente zu bekommen, weil sie nicht entsprechend „vorsorgen“ konnten. Dafür hatten es die Kinder schön. Sie wuchsen daheim zwischen den Geschwistern, von denen es normalerweise mehrere gab, auf und hatten Spass. Hand aufs Herz: Wie viele Leute kennen Sie, die sich heute noch vier Kinder und mehr zumuten? Wer kann das mit einem Alleinverdiener finanzieren? Diese Einwände kommen von den jüngeren Diskussionsteilnehmerinnen. Es kam der Wandel, als Wohnen und Wohnraumbeschaffung immer teurer wurden. Es wurde zusehends schwerer, mit nur einem Einkommen eine ganze Familie zu ernähren. Geschweige denn Grossfamilien. Weil unterschiedliche Generationen heute auch meist getrennt leben, weil sich jede Familie emanzipiert, ist die Obsorge durch die Grosseltern fast unmöglich geworden, wenn die Mutter zwischendurch arbeiten geht. Die logische Konsequenz würde hier wohl lauten: KiTa!

Für die, die daheim bleiben können…

… gibt es dennoch eines zu bedenken. Heute werden weniger Kinder geboren. Die meisten sind mehr oder weniger häufig in KiTas untergebracht. Die Spielgenossen der Kleinen tummeln sich also nicht zwingend in der Nachbarschaft oder im eigenen Garten. UND – KiTas sind bestens ausgestattet. In jeder Hinsicht. Sie haben alle Spielsachen, alle pädagogischen Lerngeräte, einen Speiseraum, geschultes Personal, das den Umgang mit den Kleinen bestens beherrscht. Können Sie die kleine Horde von Spielfreunden und das ganze Umfeld ersetzen?

Bambi-Tagi.ch

Es soll nicht so klingen als würden wir massiv auf KiTas pochen. Aber es gibt doch gute Gründe, die für eine Unterbringung in solchen Stätten sprechen – abgesehen von der Notwendigkeit, die die moderne Zeit forciert. Bambi-Tagi ist eine beispielhafte Kinderkrippe für die ganz Kleinen (ab 3 Monate) bis hin zu den nicht mehr so kleinen (bis 12 Jahre). 50 Vollbetreuungsplätze stehen zur Verfügung. Das Team besteht aus pädagogisch qualifizierten Betreuern. Damit ist man für die Kinder in und um Birsfelden / Basel bestens gerüstet.

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